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Feine Sache VII

12 Oktober 2008

Frankfurt, 2. Oktober 2008 – Es ist vollbracht! Das Ass im Ärmel wirkt. Hätten wir es gleich ausgespielt, hätten wir uns den Aufwand der letzten Wochen sparen können. Aber ich ärgere mich ja ganz gerne mal mit den Behörden.

Nun ist es amtlich (zumindest per mail), dass der olle Franzose zwar ohne Plakette dennoch nicht illegal durch Frankfurt kurven darf.

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Feine Sache VI

12 Oktober 2008

Frankfurt, 1. Oktober 2008 – Ab heute also Umweltzone in Frankfurt. Wie bereits erwähnt, finde ich die Idee ja nicht schlecht. Frankfurt ist wirklich arg belastet. Das habe ich immer wieder gemerkt, wenn ich nach ein paar Tagen am Meer wieder mit dem Rad zur Arbeit fuhr. Der erste Tag auf dem Drahtesel hat meinen Lungen schon arg was abverlangt. Aber dennoch glaube ich, dass die Sache für den Tourismus kontraproduktiv sein kann/wird.

Immerhin wurde heute im Radio verkündet, dass es eine gewisse „Schonfrist“ in Frankfurt gebe. Soll heißen, bis zum 1. Dezember soll nicht explizit kontrolliert werden. Das verschafft uns noch ein bißchen Luft, die Ausnahmegenehmigung zu erzwingen erfragen. Vielleicht sind wir nach der heutigen Mail schlauer.

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Feine Sache V

12 Oktober 2008

Hamburg, 19. September 2008 – Es gibt tatsächlich einen kurzen Dienstweg.  Denn heute habe ich einen Anruf von dem netten Herrn erhalten, der nach dem Fahrzeugschein per Mail verlangt hatte. Nicht wirklich erfreulich, aber dafür wissen wir jetzt Bescheid: Der olle Franzose bekommt keine Plakette. Zumindest nicht auf „normalem“ Weg. Bleib uns nur noch das Ass im Ärmel für den Zweifelsfall…

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Feine Sache IV

12 Oktober 2008

Frankfurt, 18. September 2008 – Nachdem ich es ja immer mal wieder beim Frankfurter Straßenverkehrsamt versucht hatte, bin ich heute endlich durchgekommen. Naja, zumindest hatte ich wen am anderen Ende der Leitung. Kompetenz ist was anderes. Das Problem wurde nicht verstanden und es wurde von Ausnahmegenehmigungen gemurmelt. Nachdem das andere Ende der Telefonleitung erkannt hatte, dass es das Problem weder verstanden hat noch lösen kann, wurde ich weitervermittelt.

Nächste Instanz – kein Deut mehr an Informationen. Die Zulassungsstelle ist zuständig. Also versuche ich es da. Wenigstens bekomme ich mittlerweile direkte Durchwahlen und muss nicht mehr die „hotline“ bemühen. Der gute Mann am anderen Ende verlangt nun nach dem Fahrzeugschein – gerne per Mail. Sollte es tatsächlich einen schnellen, kurzen Dienstweg geben?

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Feine Sache III

12 Oktober 2008

Frankfurt, 12. September 2008 – Derweil habe ich selbst recherchiert nach Hersteller und Typenschlüssel für einen R25, Baujahr 1987, Turbo-Diesel. PS-Angaben, wie der Deutsche sie liebt und braucht (auch um zu wissen, wie potent er ist), gibt es beim Franzosen nicht. Dennoch bin ich fündig geworden. Mal flott online eingegeben und ein vorläufiges semi-optimales Recherche-Ergebnis in Bezug auf die FSP erhalten: Der Fahrzeugtyp ist nicht gelistet, es bedarf einer Einzelfallprüfung. Das ist wenigstens kein kategorisches Nein. Und im Zweifelsfall haben wir ja auch noch einen Ass im Ärmel.

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Feine Sache II

12 Oktober 2008

Frankfurt, 10. September 2008 – Heute wäre der große Tag gewesen. Doch der olle Franzose (Baujahr 1987) hat immer noch keinen bunten Aufbäpper an der Scheibe. Die französischen Fahrzeugpapiere enthalten nicht die nötigen Informationen, anhand derer die Schadstoffgruppe ermittelt werden kann. Es fehlen Herstellerschlüssel, Typschlüssel und auch der Emissionsschlüssel. Auch die Leistung und der Hubraum sind nicht eingetragen.

Ein Wunder, dass das gute Stück überhaupt noch fährt, obwohl es eigentlich eine Identitätskriese haben müsste. Naja, nach über 21 Jahren im französischen Straßenverkehr ist es wohl abgehärtet. Nützt aber alles nichts. Und wenn wir nicht ab demnächst von Offenbach (brrrr) nach Frankfurt laufen möchten, muss dieser Bäpper (rot, gelb, grün) irgendwie ans Auto. 21 Jahre Verkehrserfahrung hin oder her.

Also habe ich kurzerhand beim französischen Hersteller des Autos angerufen und das Problem geschildert. Jetzt sind wir gespannt, ob man uns nach Zusenden der französischen Unterlagen wenigstens einen Hersteller- und Typschlüssel nennen wird.

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Feine Sache I

12 Oktober 2008

Oder: Ein deutsch-französischer Ausritt auf dem deutschen Amtsschimmel

Frankfurt, 8. September 2008 – Ja, es muss was getan werden für die Umwelt. Da ist man sich dies- und jenseits der Grenze einig. Und während die einen mit atom-großen Problem zu kämpfen haben, kümmern sich die anderen um die etwas größeren Teilchen in der Luft. Der Deutsche ist halt mehr fürs Grobe. Und so trat bereits am 1. März 2007 die sogenannte Feinstaubverordnung in Kraft. Peu à peu richten seitdem einzelne Städte, Kreise oder Kommunen Umweltzonen ein.

Frankfurt hat ab dem 1. Oktober eine solche. Das bedeutet, dass für die Ein- und Durchfahrt eben dieser eine sogenannte Feinstaubplakette (FSP) fürs entsprechende motorisierte Gefährt nötig ist. Prinzipiell finde ich die Grundidee nicht schlecht. Aber wie bei so vielen Dingen in der deutschen Gesetzes- und Regelungslandschaft ist mal wieder nicht zuende gedacht worden. Insbesondere für ausländische Kraftfahrzeuge wird ein Besuch in Deutschland durch diese Verordnung einmal mehr zu einer Fahrt durch Absurdistan.
Denn auch wenn jede Zone ihre eigenen Regelungen hat, so sind sich alle darüber einig, dass auch ausländische Autos auf jeden Fall eine solche Plakette haben müssen. Ein großes Kuriosum an der Sache ist, dass die Plakette auf jeden Fall vor Einreise in die Zone erworben werden muss. Ansonsten kostet das 40 Euro. Das sollte man mal einem deutschen Amtsschimmel sagen, wenn er an der deutsch-schweizerischen oder -österreichischen Grenze ohne Vignette oder Pickerl vorfährt – „Tut uns leid das kostet jetzt X Franken/Euro. Sie hätten sich vorher um die Einreiseformalitäten kümmern müssen.“

Woher also weiß der Ausländer, dass er eine solche Plakette benötigt? Wird  er an der Grenze informiert? Werden jetzt trotz EU/Schengen alle Autos angehalten und jeder bekommt es in seiner Landessprache mitgeteilt? Gab es eine europa- oder gar weltweite Informationskampagne, die an keinem vorbeigehen konnte? Muss er sich darüber informieren? Wie kann er sich darüber informieren? Sind ausländische Autovermietungen informiert? Sind die ausländischen Mietwagen mit den Plaketten ausgestattet? Oder nur ein Teil der Flotte? Und wenn der Ausländer es weiß, wie kommt er an eine solche Plakette? Gibt es Anlaufstellen im eigenen Land dafür, die sich mit den Regelungen auskennen, die wissen, welche Daten aus dem ausländischen Fahrzeugschein nötig sind, um eine Plakette zu erwerben?

Wenn der Ausländer viel Glück hat, kennt er einen Inländer, der sich auskennt – naja, zumindest weiß, worum es geht und wo er nachfragen kann. Doch auch das nützt nur bedingt etwas:

Dass für monsieurs Auto eine Plakette fällig ist, um damit nach und in Frankfurt zu fahren, war mir ja klar. Aber lieber noch mal abgesichert: Telefonat mit dem Umweltamt. Ja, auch ausländische Kfz benötigen eine Plakette. Gehen Sie einfach mit dem Fahrzeugschein bzw. einer Kopie zu einer Werkstatt, die auch Abgasuntersuchungen durchführt. So weit, so einfach. Eine kleine Klitsche in Laufnähe war schnell gefunden, der französische Fahrzeugschein wurde kopiert und man wurde auf zwei Tage später verwiesen, dann sei der TÜV-Heinzel da, der über rot, gelb oder grün entscheidet.

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Bald zu dritt

22 August 2008

Ich will gar nicht sagen, dass die Planungen anders ausgesehen haben. Denn es war geplant. Nicht so, aber auch nicht anders. Und es ist auch so: Manche Dinge kann man nicht wirklich planen und bei wieder anderen Dingen macht man sich dann ewig lange einen Kopf und dann kommt es eh „erstens anders und zweitens als man denkt“. Daher einfach die Situation so nehmen, wie sie ist. Und sie ist gut so!

Also freue ich mich einfach wahnsinnig darauf, was jetzt mit mir und meinem Leben passiert.

Jippppppiiiiiieeeeee!

PS: Merci, monsieur, pour ton courage et pour tout, ce que tu fais (as fait). JE T’AIME ! Le reste en vrai XXX

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Naggisch

28 Juni 2008

Wenn man nicht gerade japanische Zehensocken zur Hand am Fuß hat,

ist es üblich, in Open-toe-Ballerinas äh Zehenstegsandalen naja, sagen wir Flip-Flops mit naggischen Füßen zu schlüpfen. Meine Auswahl für diesen Sommer:

Idee und Stock via wortteufel. Schade, dass keine Ballerinas erlaubt sind… :-P

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Lieblingssport

11 Juni 2008

Laufen.
Heute.
Hier.

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Was macht man nicht alles für den Teamgeist…