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Eigenständigkeit

27 Mai 2008

Sie ist wieder da und hat auch gleich ein schönes Thema aufs Tapet gebracht.
Ich will vorwegschicken, dass ich dankbar bin für die Errungenschaften diverser Frauenbewegungen. Und ich weiß auch, dass es manchmal extrem sein muss, damit man Veränderungen auf den Weg bringt.
Aber dennoch kann ich mich mit dem, was viele heute unter Emanzipation verstehen, nicht ganz anfreunden. Für mich ist der Grundgedanke „Gleichberechtigung“. Was rein theorethisch heißt: Jeder kann alles. Aber jeder kann nicht alles gleich gut (zumindest sehr selten) und das darf bei all der Emanzipation nicht vergessen werden, denn in erster Instanz sind wir Menschen mit ganz individuellen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen und ganz individuellen Vorstellungen vom Leben (wie und ob man all das verwirklich, ist eine andere Frage).

Ich überlasse es jedem (Frau, Mann, Paar) selbst, sich sein Lebensmodell auszusuchen. Wer arbeiten will, soll arbeiten. Auch Arbeit und Familie lassen sich unter einen Hut bringen. Und wer sich zusammen mit seinem Partner für das „klassische“ Familienmodell entscheidet und damit glücklich ist, der hat dafür meinen Segen. Ich kann und will keinem sagen, wie er sein Leben zu führen hat.
Wie auch immer man sich entscheidet, ist es wichtig, dass man damit glücklich ist, dass es für einen selbst das richtige ist.
Ich bin mit der Grundidee aufgewachsen, dass Frauen alles können – Männer auch. Ich durfte Mathe-LK wählen und in Sprachen schlecht sein. Unsere Eltern haben auch keine klassischen Rollenmuster gelebt. Jeder war gleichberechtig, vieles wurde liberal gehandhabt.
Und doch reicht(e) diese Freiheit der Entscheidungen nicht immer weit genug. Denn Entscheidungen, die gegen Grundgedanken der modernen Emanzipation und des Feminismus gingen, wurden diskutiert und bisweilen nicht akzeptiert. Ich als Frau müsse mich nicht klassischen Rollenmustern unterwerfen.
NEIN, muss ich nicht. Aber darf ich, wenn ich will.
Und wenn ich dann (von einer Kollegin) gesagt bekomme, sie hätte nicht gedacht, dass ich Kinder haben wolle, weil ich ja so emanzipiert sei, dann könnte ich die Wände hochgehen, weil da jemand ganz klar das Prinzip verkannt hat.

Ach ja: Ursprünglich bedeutet Emanzipation, „einen Sklaven oder erwachsenen Sohn in die Eigenständigkeit zu entlassen“ (wik.iped.ia). Der Begriff, so heißt es da weiter, hat sich im Laufe der Zeit geändert. Logisch, zumindest die Sache mit den Sklaven in der westlichen Welt. Bei der Sache mit dem erwachsenen Sohn und der Eigenständigkeit ist das meiner Meinung nach etwas anders. Denn letztlich sollte das für „uns Frauen“ erreicht werden, dass wir eigenständige Männer an die Seite gestellt bekommen. Das heißt für mich, dass die Mütter gefragt sind, ihre Söhne zur Eigenständigkeit zu erziehen, ihnen alles mit auf den Weg zu geben, dass sie auch ohne eine helfende Frau(enhand) durchs Leben kommen. Denn nur so kann man (als Paar, Familie) wirklich frei entscheiden, wie man sein gemeinsames Leben gestalten möchte.

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60 Jahre und kein Faden

16 Mai 2008

„Weißt du, woran man erkennt, dass die Kindheit vorbei ist?
Die Kindheit ist vorbei, wenn man bei der Augsburger Puppenkiste die Fäden sieht!“

hier gefunden

Ich weiß nicht, ob ich Fäden sehe. Ob ich vielleicht Fäden sehen sollte. Manchmal will ich bestimmt keine Fäden sehen. Ich bin mit der Puppenkiste aufgewachsen. Ich habe auch viele der Bücher gelesen, die dort mit den liebenswerten Holzfiguren in der Pappmaché-Folien-Kulisse nachgespielt wurden. Ich habe es geliebt. Und ich liebe es immer noch. Denn Jim Knopf, Urmel und Co sind ein Teil meiner Kindheit – definitiv. Und ich hoffe, dass sie auch mal meine Kinder begleiten werden. Lange Zeit und ohne Fäden…

Liebe Augsburger Puppenkiste

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

zum 60.

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Watte

12 Mai 2008

Ich habe Watte im Kopf. Zumindest fühlt es sich so an. Es ist ein Sch***-Gefühl, das bleibt, wenn man in die Rücklichter schaut

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Status: glücklich

23 April 2008

Gerade bin ich einfach nur glücklich. Der Frühling ist da, die Sonne scheint. Ich kann wieder Ballerinas ohne Socken tragen und am Wochenende ist sicherlich der erste Rock ohne Strumpfhosen fällig. Jipppiiieee!!!
Im Büro läuft’s auch halbwegs rund. Und so ist alles ganz entspannt.

Doch das wichtigeste, das, was am glücklichsten macht: Ich habe Besuch. Wichtigen Besuch. Tollen Besuch. Geliebten Besuch. Besuch, der am besten bleiben sollte. Für immer!

PS: Eigentlich sollte der post „Funkstille“ heißen… Ich genieße!

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Spooky

12 April 2008

Darf ich vorstellen:


Spooky

Spooky ist meine Flurlampe. Spooky geht von selbst an. Aber nur, wenn es dunkel ist und man sich vor ihm bewegt. Sehr praktisch, wenn man abends nach Hause kommt, wenn man dappich nachts durch die Wohnung schleicht…

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Trend

10 April 2008

Eigentlich hab ich’s ja nicht so mit Trends: Entweder bin ich ihnen weit voraus (so weit, dass später keiner weiß, dass ich ihn eigentlich gesetzt habe ;-) ) oder ich finde sie einfach nur doof oder ich hab sie schlichtweg verpasst. Aber es scheint gerade ein Trend zu sein, sich unters Messer zu legen. Zumindest hier in Hessen. Ich hab’s auch gemacht. Am Dienstag. Zwölf Schnitte habe ich jetzt am rechten Bein. Wer bietet mehr?

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Is’ nicht kaputt, hat nur Macken

9 April 2008

Ich bin beworfen worden. Aus Hamburg. Naja, da kann ich ja wohl nicht anders. Man möchte wissen, was für Macken ich habe. Doch zunächst die Regeln:

  • Setze einen Link zu der Person, die Dir das Stöckchen zugeworfen hat.
  • Erwähne die dazugehörigen Regeln in Deinem Blog.
  • Erzähle von Dir 6 unwichtige Dinge/Macken/Gewohnheiten.
  • Gib das Stöckchen am Ende Deiner 6 Antworten an 6 Leute durch Verlinkung weiter. Hinterlasse bei jeder der gewählten Person einen Kommentar in ihrem Blog, wonach sie getagged wurde.

1. Ich ordne meine CDs nach Alphabet und die CDs der einzelnen Gruppen dann wiederum nach Erscheinungsjahr.

2. Aus irgendwelchen Gründen hänge ich meine Jacke nie auf, wenn ich nach Hause komme, sondern lege sie auf den Schuhschrank unter der Gaderobe.

3. Ich habe immer irgendwelche Mittelchen gegen diverse Seuchen bei/mit mir – vorzugsweise Tropfen mit pflanzlichen Wirkstoffen (KEINE Homöopathie!!!).

4. Ich mag keine geschlossenen Zimmertüren. Zum Schlafen allerdings ist meine Zimmertür immer zu.

5. Ein befreundetes Paar (sie Deutsche, er Engländer) spricht miteinander Englisch. Es wäre eine Top-Gelegenheit für mich, mein Englisch zu verbessern. Ich schaff’s aber dennoch nicht mit den beiden Englisch zu sprechen. Dafür wird sein Deutsch gerade perfektioniert ;-)

6. Ich habe „ernste“ Probleme damit, Dinge außerhalb ihrer (zum Teil von mir bestimmten) Saison zu genießen. Also gibt’s Weihnachtskekse nur in der Adventszeit, Erdbeeren erst, wenn ich sie theoretisch selber auf einem Feld in der nähren Umgebung pflücken könnte. Mandarinen schmecken auch nur im Herbst und Winter… Die Liste lässt sich noch fortführen.

So, das war’s. Ich schmeiße noch immer nicht mit Stöckchen. Ich lasse es einfach mal liegen. Vielleicht schaut ja wer vorbei, der’s brauchen kann.

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So brav

9 April 2008

Nachdem ich dieses illustere Stöckchen bereits hier, da und dort gesehen habe, habe ich gerade meinen rosa Lappen rausgesucht und gescannt.

Ja, das bin ich im zarten Alter von 18 Jahren. Ich weiß gar nicht, warum ich auf dem Bild so brav aussehe…

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Nervennahrung

7 April 2008

(eigentlich 5 April 2008)

Diese leckeren Kerne sehen nicht nur aus wie kleine Gehirne, sie sind auch sehr gut für die große Variante. Das Problem ist allerdings: Die guten Nüsse sind oft etwas bitter. Wieso die im Eis oder in meinen Brownies nie bitter sind, ist mir allerdings ein Rätsel. Naja, egal. Auf jeden Fall habe ich Samstag noch einen Rest Brainfood gefunden und nach dem ersten Bissen beschlossen: BÄÄHHH, bitter. Was tun? Also für mein Gehirn.
Ich habe kurzerhand etwas Puderzucker karamelisiert (das 1. Mal überhaupt), die Walnüsse hinterher geschmissen, noch ein bißchen Honig drübergeträufelt und dann mit Orangen-Likör abgelöscht. Tja, was soll ich sagen…
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… jammy, einfach nur jammy!
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Na suuuper

5 April 2008

Nein, nicht die vermeintlichen Superstars da im TV. Vielmehr, dass ich jetzt dank des neuen Däseins von wordpress keine Bilder mehr einfügen kann. Ja, ich habe den Butten dafür gefunden. Ich kann auch Bilder hochladen. Ich kann sie nur nicht einfügen. Dann hängt sich wordpress, vielleicht auch mein browser auf. Egal. Es geht nicht. Mist, blöder.

edit: Wenn das die Folge vom bereits gelobten neuen Design ist, will ich ganz flott das alte zurück. Aber ganz schnell. Letztlich ist’s mir ja egal ob ich so oder so, beziehungsweise hier oder da meine Sachen finde. Ich bin ja anpassungsfähig. Aber wenn Funktionen einfach nicht mehr funktionieren (was sollen sie auch sonst tun), dann werd’ isch nöggelisch… *nöl*